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"Prison doctors have sterilized over 150 women. Why? They don’t want to have to provide welfare funding for any children they may have in the future. Although such procedures may seem harsh, they are not illegal. The Supreme Court ruled in 1927 that women can be forcibly sterilized in jail in Buck vs Bell. Writing for the majority, Supreme Court Justice Oliver Wendell Holmes, Jr. said, “Three generations of imbeciles are enough.”

In der Sitzung der LandesAstenKonferenz (LAK) Niedersachsen am 7. April 2014 ist auf Antrag des AStA der Uni Hannover über den Ausschluss des AStA der Uni Göttingen aus der LAK beraten worden. Dabei kam die nach der Satzung der LAK notwendige 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder zunächst nicht zustande.

Hintergrund ist die Wahl von zwei Mitgliedern studentischer Verbindungen aus Göttingen in den AStA der dortigen Universität. Der am 27. Februar 2014 gewählte Finanzreferent ist Mitglied der Verbindung „Verein Deutscher Studenten (VDSt) zu Göttingen“, der am 13. März 2014 gewählte Referent für Öffentlichkeit ist Mitglied der Verbindung „K.St.V. Winfridia“.

[…]

Dazu Christoph Pülm, Vorsitzender und Referent für überregionale Hochschulpolitik im AStA der Uni Vechta: „Dem RCDS Göttingen fehlt jedes Problembewusstsein für sexistische Diskriminierung. Dass die Mitgliedschaft in studentischen Verbindungen, die Frauen mit dem Hinweis auf einen traditionellen Männerbund grundsätzlich ausschließen, als ,privates Interesse‘ bezeichnet wird, spricht Bände.“

Am 16. Dezember 2013 hätte Gerigk die Wohnung verlassen müssen. Doch er blieb. „Ich will ein Zeichen setzen“, sagt der drahtige Mann mit den kurzen weißen Haaren. „Es kann doch nicht sein, dass sich nur noch die Yuppies und die, die die dicke Kohle haben, das Wohnen in der Innenstadt leisten können.“
Was haben die amerikanische Dipomatin Victoria Nuland, die ukrainische Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko und der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan gemeinsam? Sie alle mussten in den vergangen Monaten erleben, wie vermeintlich vertrauliche Telefonate, die sie geführt haben, plötzlich als Mitschnitte im Internet auftauchten und in allen Massenmedien darüber berichtet wurde. Dabei scheint es niemanden groß zu stören, dass diese Mitschnitte medial verwertet wurden. Wir vermissen die kritische Nachfrage der Medien, wie und warum diese Gespräche überhaupt aufgezeichnet wurden und an die Öffentlichkeit gelangt sind, also welche Interessen hinter den Veröffentlichungen stehen. Und wir vermissen eine Diskussion darüber, ob es überhaupt journalistisch vertretbar ist, diese Informationen zu verwenden. Nach deutschem Recht sind Mitschnitte von Telefongesprächen ohne Wissen der Beteiligten verboten. Während vor Gericht solche Mitschnitte in der Regel nicht zugelassen werden, scheint dieser Grundsatz außerhalb unserer Justizgebäude weniger eindeutig ausgelegt zu werden. Wenn wir jedoch die Vertraulichkeit des Wortes ernst nehmen – und das sollten wir – dann gilt dies sowohl für Personen des öffentlichen Lebens als auch unsere vermeintlichen Gegner.
Hand aufs Herz: Würden Sie „Die Firma GmbH“ mit der der Absicherung Ihres Hauses gegen Einbruch betrauen, wenn Sie wüssten, dass die auch für die Mafia arbeiten? Wahrscheinlich nicht. Wenn „Die Firma GmbH“ nun beteuern würde, dass die mit den Mafiakontakten ein anderer Geschäftszweig seien, würde Sie das beruhigen? Wahrscheinlich nicht. Und wären Sie so blauäugig anzunehmen, dass „Die Firma GmbH“ „nein!“ sagen würde, wenn ihr Mutterkonzern „Die Firma Corporation“ etwas über die Einbruchsicherung der deutschen Kunden wissen will? Wahrscheinlich nicht. Unsere Bundesregierung dagegen sagt: „Dem Bundesverwaltungsamt waren bei Abschluss der Verträge mit CSC Deutschland Solutions GmbH im Jahr 2009 keine Vorwürfe gegen deren US-amerikanischen Mutterkonzern bekannt“. Dabei ist seit über zehn Jahren öffentlich bekannt, dass CSC für die NSA arbeitet11. Die NSA selbst hat im August 2001 offiziell verkündet, dass CSC den Zuschlag für die NSA-interne Kommunikation erhalten hat – „Project Groundbreaker“, ein 10-Jahres-Vertrag und 2-Milliarden-Dollar-Deal, der die Börsennachrichten bewegte. Die Bundesregierung erklärte in einer Antwort auf eine kleine Anfrage, CSC habe mit dem Vertrag eine Sicherheitserklärung unterschrieben, dass sie keine Informationen weitergeben. Na, dann ist ja alles gut.
(via xkcd: Heartbleed Explanation)
Die Entdecker der Lücke sprechen vom Heartbleed Bug, weil der Fehler in der Heartbeat-Funktion gefunden wurde. Über einen Heartbeat tauschen Kommunikationspartner Statusinformationen aus, vor allem um festzustellen, ob das Gegenüber noch aktiv ist. Durch eine fehlende Überprüfung eines Speicherzugriffs kann ein Angreifer dabei bis zu 64 KByte der Gegenstelle auslesen, heißt es im Security Advisory von OpenSSL. Laut der Beschreibung der Entdecker gelang es in Tests auf diesem Weg die geheimen Schlüssel eines Server-Zertifikats, Usernamen, Passwörter und auch verschlüsselte übertragenen Daten wie E-Mails zu stehlen. Und das alles ohne irgendwelche Spuren auf dem Server zu hinterlassen.
Die jetzt von der EFF veröffentlichten IPs 193.104.110.12 and
193.104.110.2 bei denen die Nutzung des Heartbleed Bugs lange vor der
Veröffentlichung beobachtet wurde sind in diesem Bereich, der in der
Cryptome Tabelle der NSA zugeordnet wird. Dies spricht dafür dass die NSA diese Lücke kannte, und seit Jahren
eingesetzt hat. Viel Spass noch.
Der Heartbleed-Exploit macht sich eine Schwachstelle in der Umsetzung der Heartbeat-Erweiterung des TLS-Protokolls in OpenSSL zunutze. Er funktioniert erstaunlich einfach und absolut zuverlässig.
Es ist bemerkenswert, dass den Kritikern des Pilotenstreiks die besondere Ironie dieser Situation gar nicht auffällt. Denn die Piloten verhalten sich, wie es bei uns üblich ist: Sie wollen ihren Profit maximieren. Unternehmern und Managern ist das nicht nur erlaubt. Man erwartet es geradezu von ihnen. Bei allen anderen ist das etwas anderes. Für sie sollen moralische Grenzen gelten, die oben längst außer Sicht geraten sind. Wo kämen wir hin, wenn sich jeder so verhielte wie die Eliten?